2011
26.05

automatic open airGerade drudelt diese Info auf elektronischen Wege bei mir ein, und ich stelle fest, das dieses Lineup ausgesprochen ausgewogen ist, was nicht immer unserer heutigen Zeit entspricht. AUTO.MATIC.MUSIC OPEN AIR im schönen Augsburger Kesselhaus indoor und auf dem Platz davor outdoor. Es schnippen vorbei der Sascha Funke, Robag Wruhme, Henrik Schwarz, Roman Flügel, Coma, Aril Brikha, Stefan Sieber, Tobias Schmid, Moenster und und und und… 14 Uhr geht die Sause los und die Veranstalter kommunizieren: „Mit dem diesjährigen Line-Up haben wir versucht eine Schnittmenge aus den Gästen aus 2010 sowie neuen Acts zu vereinen. Auch diesmal wollten wir nicht übertreiben und haben jedem Act genügend Spielzeit eingeräumt…“. Gut das es noch dieses Bewußtsein gibt :-)

Mehr Infos unter: www.automaticmusic.de

2011
09.05

elvis„Elvis Has Left The Building“ – diese mittlerweile tief in den popkulturellen Membranen verwurzelte Punchline ist derzeit auf Flyern in und um Jena in leicht abgewandelter Form zu lesen. Dazu die vollmundige Ankündigung „We Play House, Techno, Dubstep“, das Datum und ein Verweis auf den ebenfalls mit Informationen geizenden Blog zur Party. Wenige Tage bevor es losgeht, liefert uns Lyrasoul, der ebenfalls an besagtem Abend auflegen wird, mit seinem Podcast Kellerhymnen aus vergangenen Zeiten. Beim Anhören bitte Strobo und Nebelmaschine installieren, außerdem sollte Schweiß von der Decke tropfen. Abfahrt! Lyrasoul fragt uns where do you spin in the 90s? und sagt selbst über seinen Mix:

Mein Podcast besteht vorrangig aus dem minimalen Sound von Detroit, der immer auch als Gegenentwurf zum europäischen Minimal-Sound stand. Da geht es um Energie, die sich irgendwie auch im Mixing niederschlägt: schnell, rough und energetisch. Leute wie Claude Young, Rob Hood und Jeff Mills haben mich umgehauen, als ich die zum ersten mal auflegen hörte, das war eine völlig andere Herangehensweise als man es aus unseren Regionen kennt. Da hat es geholpert, da wurde gecuttet und gescratcht. Da geht’s nicht darum, einen sauberen Film zu erzeugen, dessen Schnitte alle nahtlos ineinander übergehen. Man kam vom Hip-Hop und das schlug sich auch im Mixing nieder. Das war und ist intuitiver und fordernder für das Publikum, von der Herangehensweise sehr nah am Jazz. Man stand auf dem Dancefloor und in kürzester Zeit wurden einem die Platten um die Ohren gehauen, die wie schnelle und harte Schnitte in einem Experimentalfilm wirkten. Es gab keinen roten Faden, an dem man sich hätte orientieren können. Man war dem DJ ausgeliefert, der einen ständig in neue Welten führte, insofern man sich darauf einlassen wollte.

Elvis Has Left The Haus – Am 14.05. in einem Keller an einem schönen Ort in Jena-City.

2011
03.05

Ilsa GoldKlar, weiß es schon wieder die ganze Kommune. Aber ich möchte trotzdem als „wertvolles Kulturgut“ diesen außergewöhnlichen RAVE Mix der Herren Ilsa Gold vorstellen, und als ich Christopher noch aus einer Zeit mit Komplettrasurhaarschnitt kenne. Die sympathischen Österreicher, die dieses Jahr auf der MAYDAY 2011 live spielten, schnipselten hier alles zusammen was man kennen sollte oder auch als Ohrwurm aus den 90ern mitnahm. Soviele persönliche Highlights. Danke Christoper & Peter! Never beat that feeling!

Direktlink zum Mix