2025
09.25

Auf drei Etagen präsentiert die Julia Stoschek Foundation in Berlin mehr als 50 Werke des britischen Künstlers Mark Leckey.


„Enter Thru Medieval Wounds“ kombiniert wichtige Videoarbeiten aus der Julia Stoschek Collection aus den Jahren 1999 bis 2010 mit neueren Werken und bietet einen umfassenden Einblick in Leckeys künstlerisches Schaffen.

Ausgehend von wegweisenden Werken aus der Sammlung wie „Fiorucci Made Me Hardcore“ (1999), Leckeys mittlerweile ikonisches Porträt der britischen Rave-Kultur, und Cinema-in-the-Round (2006–08), für das er 2008 den renommierten Turner-Preis erhielt, zeichnet „Enter Thru Medieval Wounds“ die Schnittstellen zwischen Pop- und Jugendkultur, sozialen Schichten und der technologischen Entwicklung von den 1970er Jahren bis heute nach. Seit fast drei Jahrzehnten untersucht Leckey, wie Medien Wahrnehmung, Erinnerung und Begehren prägen, und beleuchtet dabei diese komplexen, sich wandelnden Prozesse.

Der Titel der Ausstellung, „Enter Thru Medieval Wounds“ (Eintritt durch mittelalterliche Wunden), spiegelt Leckeys Faszination für mittelalterliche Ikonografie und die Funktion von Bildern jenseits der bloßen Darstellung wider. In seinen Werken – vor allem Videos, Skulpturen und Klanginstallationen – greift Leckey auf vertraute Objekte und Umgebungen zurück, die in seiner eigenen Biografie verwurzelt sind, wie Busbahnhöfe, Autobahnbrücken und andere urbane Signifikanten. Leckey untersucht, wie die physische Welt mit Vorstellungskraft und Erinnerung verschmilzt und wie digitale Bilder zirkulieren, zerbrechen und in veränderter Form zurückkehren.

Ort und Zeit:
11 Sep 2025 — 3 Mai 2026 von 12–18 Uhr
Julia Stoschek Foundation Berlin
Leipziger Straße 60
10117 Berlin

Infos auf der Museumswebseite >
Mark Leckey Infos >


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