2016
22.04

Danke auch an die Groove für das interessante Interview mit ihm.

2016
22.03

Zuhause beim Aufräumen fand Paul Woolford dieses alte Tape mit Mitschnitten von Aphex Twin und wir sind heilfroh das er es für die Nachwelt digitalisiert hat. Die Magie der Aphex Twin Klassiker läßt unzweifelhaft erkennen, das sie auch noch bis heute anhält. Schönster Moment: die trockene Stimme John Peels, die kurz und prägnant Blue Calx sagt.

Einige Jahre später, im Jahre 1999, machte sich John Peel im Rahmen seiner Channel 4 Show “Sounds of the Suburbs” mit seinem Mercedes 190 auf den Weg nach Cornwall, um Luke Vibert und Richard D. James persönlich zwischen alten Ruinen der südenglischen Landschaft anzutreffen.

2016
06.03

Electronic Beats kündigt für Ende März ein neues Buch an, welches unseren Fokus trifft. 313ONELOVE ist eine Hommage an Detroit mit Fotografien von Marie Staggat. Der Untertitel “A Love Affair with Electronic Music from Detroit” verrät zugleich um was es geht: zeitlose Aufnahmen von Künstlern, welche die Motor City prägten. Die dazugehörige Releaseparty findet am 31. März im Tresor Berlin mit Timeline (UR, Detroit) und T.Linder (Detroit) statt.

2016
03.03

T wie Tanith und wie Techno zugleich. DJ Anfänge im Jugendclub Alzey, jeden Freitag gabs Punk von ihm, was nicht unbedingt im Interesse der Veranstalter-Hippies lag. 1984 der Umzug nach Wiesbaden, dort Dienstags Industrial-Nacht Exzess. 1988 nach dem Umzug nach Berlin, als Gast auf den ersten Acidhouse-Parties im Berliner Tempodrom oder in der Turbine, dann das Berlin-Debut im alten UFO in der Köpenicker Straße. 1989 Tanith macht “Cyberspace”, seine erste eigene Nacht, im UFO in Schöneberg. Im gleichen Jahr dejayed er auf den Tekknozid- Parties, veranstaltet von XDP Wolle Neugebauer. Und so weiter und sofort… Wir sprachen mit Tanith, der auch am 5.3.2016 unser Gast im Kassablanca Jena sein wird. Viel Spaß beim Lesen.

tanithTanith, woher kam schon früh bei dir das Interesse für Cyberspace und die damit verbundene elektronische Musik. Gab es da ein “Aha-Erlebnis“?

Das Interesse für Elektronische Musik fing bei mir schon Ende der 70er/Anfang der 80er mit so Sachen wie Throbbing Gristle, Cabaret Voltaire, Skinny Puppy an. Dann kam Cyberpunk in Form von Literatur Mitte der 80er Jahre dazu. Also so ein richtiges “Aha Erlebnis” kann ich da nicht bieten, das morphte halt alles so zusammen und spätestens ab Acid war das dann auch richtig rund, also Cyberpunk lesen und per Walkman neueste Acidtapes hören, das war so Zukunft und Cyberspace wie ich mir das immer gewünscht hatte.

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2016
25.02

Thanks to Miss Kittin

2016
09.02


Jeder kennt sie: Die Ü30 oder 80er-Jahre Parties, die schon seit längerem regelmäßig stattfinden. Bei dem Besuch dieser Veranstaltungen kommt nicht jeder Zeitgenosse auf seinem Geschmack, denn das musikalische Angebot der Achtziger war viel weitreichender und nicht nur auf die Hits beschränkt, die man mitunter täglich im Radio hört. Zum Ende der 80er gab es auch in Jena beschauliche Clubs wie das “PK” (Paradiescafé) oder den “Trend”, wo man Musikrichtungen wie Funk, House und Acid hören konnte. Bekanntermaßen haben diese musikalischen Strömungen auch Einfluss auf die Entstehung von Techno gehabt. Wobei der „echte“ Techno – die skurrilen, harten, zum Teil maschinenähnlichen Geräusche und Töne mit einer harten Bassline unterlegt – erst am Ende 1991 in die Jenaer Sub-Partykultur einzog. Dieses großartige Ereignis hat für einige Leute die Bedeutung eines gesetzlichen Feiertages und wird im kleinen Kreis „der Familie“, und vor allem zu runden Anläßen, würdigend gefeiert.

Dieses Jahr im Oktober steht also der 25. Jahrestag von House & Techno in Jena an, und das wird vermutlich mehrere Aktivisten aus der damaligen Zeit auf den Plan rufen. Den Startschuß geben jetzt die Aktivisten der Blogwebseite www.rave-strikes-back.de. In gemeinsamer Absprache mit allen Beteiligten fiel die Wahl auf DJ Tanith. Ende der 80er Jahre wechselte Tanith vom Auslaufmodell „Punk“ hin zur Acid-Szene. Er ist einer der DJs der “Stunde Null” und drehte bereits damals im legendären Berliner UFO seine Platten. Seiner Einstellung und Musikrichtung ist er bis heute treu geblieben. Er zählt zu den wenigen Berliner DJs aus der damaligen Zeit, die heute immer noch regelmäßig auflegen – ein echter Experte in Sachen Techno. Durch die Nacht begleitet wird er von zwei echten Thüringern: DJ Mikk & DJ Foch. Zwei Urgesteine, die den Techno-Sound mit ihren unverwechselbaren DJ-Sets Anfang der 90er in Thüringen prägten. Viel Spaß und Freude am Tanzen!

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2016
01.02

Die Jungs aus dem Lotopia Dunstkreis richten am Freitag, den 26. Februar 2016 ihr Augen- und Ohrenmerk auf die Niederlande, genauer gesagt auf Rotterdam. Von dort stammt nämlich Alden Tyrell, der als der „stille Held“ der holländischen Szene gilt. Auf seinem Kerbholz befinden sich illustre Kollaborationen mit Mike Dunn, Egyptian Lover, Gerd und Clone-Boss Serge, unzählige Mastering-Jobs für Labels wie Alleviated, Créme Organization oder Viewlexx und vor allem eine ganze Reihe großartiger Solo-Veröffentlichungen.

In seinen Tracks und Live-Sets spannt er den stilistischen Bogen von Electro über Italo Disco bis hin zu dreckigem Techno und House. Nicht selten hört sich Alden Tyrell dabei an wie eine Kreuzung aus Giorgio Moroder und Patrick Cowley, nur ohne dessen Schnauzbart, dafür aber mit Hausbesetzer-Dreadlocks und massig 808-Punch sowie 303-Glückseligkeit im Gepäck. In dieser Nacht gibt’s das Ganze in Live-Reinform auf die Ohren im Kassablanca Jena. Wieder so eine Nacht, die ewig andauern sollte.

2016
23.01

Es heißt, das Robert Johnson habe schon viele Leben gerettet. Und da gibt es diesen jungen Typen namens Orson Wells alias Lennard Poschmann, der mit seinen 23 Lenzen und aktuellen Produktionen der Retter vieler einsamer Nächte ist. Mit mittlerweilen sechs eigenen EPs und eigenem Label namens Sound Mirror stellt er seinen Sound klar zum Ausdruck. Label-Vater Ata formuliert, er sei das Nesthäkchen im Robert-Johnson Umfeld. Ein sehr talentiertes Nesthäkchen mit diesen bittersüss drapierten House-Produktionen. Danke Lennard!

2016
16.01

2016
05.01

Ehrlich gesagt erstaunte mich, das Phuture wieder live auftreten. 2015 ist gerade verstrichen, da stolpterte ich über diese Aufnahme vom Glastonbury Festival. Man erinnert sich immer wieder gerne an den Klassiker Acid Tracks aus dem Jahr 1987, der mit seiner 303 Wucht alles lahmlegte. Dieser Mitschnitt ist so ziemlich die schönste musikalische Übersetzung von Acid in unsere Zeit transportiert, mit einem gewissen Schuss Acid House von damals. Let the Music play*

Kleine Anmerkung: Nach 1 Minute steigt auch mal kurz der Sound der großen Anlage “aus”, Phuture nehmen’s aber mit Gelassenheit :-)