Aus dem Uncanny Valley Tal erreichten uns soeben einige Charts für unsere Rubrik 10 Tracks. Die Jungs von Uncanny Valley bedanken sich mit ihrer All Time RAVE Top Ten Auflistung, nicht Media Control gelistet, dafür exklusiv für unseren Blog von Credit 00′s “Random Rave Gems Ever” bis hin zu Carl Suspect’s “One feet in the Rave” Chart sowie Conrad Kaden’s “Rave is here to stay” Charts. Wir sagen Danke! Checkt hier & scrollt runter zur orangenen Liste
TAPE STRIKES BACK! Unglaublich, gecuttete Musik von einem Tapeband mit 1000m Länge. Schaut Euch die Performance von den DMC Meisterschaften an und danach am besten diese interessante Dokumentation über eine kleine Tape-Jockeys Scene aus dem Baltikum.
Never sleep until Offenbach… gleich mehrere Neuigkeiten auf einen Schlag aus dem Umfeld von Ata & den Robert Johnson Aktivisten-DJs. Alle sind zusammen auf der Tour 2012 und natürlich konnte ich mich umgehend davon am vergangenen Samstag im Conne Island zu Leipzig daran erfreuen. DJs wie Ata die einen musikalischen Spannungsbogen aus mehreren Musikarchiven schlagen, gekoppelt mit Newschool, ähem Newbeats und Oldbeats, zuckertreibenden 80er Gloria E. Instrumentals gefolgt auf Discohousepaketen aus der NYC & Chicago Ära.
And the sun is shining … aus den Archiven und dem Fundus begeisterter Tapesammler, ist diese ältere Aufnahme aufgetaucht, die unvereinbar mit der Jenaer Musikgeschichte in Sachen Techno & House einhergeht. DJ Foch nahm damals nach einem ausgediegenen sehr langen Urlaub 1993 dieses Klassikertape auf. Der Bogen spannt sich von Acid Rain, Techno bis hin zu House – keep it real, keep it safe, zeitlos! Direktlink zum Mix oder gleich reinhören:
Mikk – Jenas DJ-Urgestein begeht das 20. DJ-Jubiläum. Als einer der Initiatoren und ersten DJs in Jena in Sachen Techno, zählt er zu den festen Größen in Thüringen. Über die üblichen 80′s Bands wie Human League, Depeche Mode oder Yazoo kam er schnell zur elektronischen Musik. Ausflüge in das Berliner Hardwax und den Tresor Club prägten seinen unbändigen Sound und Durst nach stetig neuen Klängen. Als Gründer des Labels Thrillbeatconstruction setzte er markante Punkte in der IDM Landschaft Thüringens und darüberhinaus. Wir erwischten ihn kurzfristig, fernab vom Alltag und exklusiv in NT-City.
20 Jahre DJ Mikk und natürlich House & Techno – gibt es ein bestimmtes Datum, Erlebnis, Begegnung oder eine Party woran du das für dich persönlich festmachen kannst? „Die erste DT64-Sendung habe ich im Dezember 1990 gehört – und infiziert wurde ich im Tresor Berlin 1991 – ich & alles wurde anders…“
… Kannst du dich noch an deine erste Schallplatte erinnern? „Im House & Technobereich war eine der ersten natürlich The Scientist “The Bee” auf Kickin Records. Die ersten nach der Post-Kinderzeit (13-14 ) waren Records von DAF, Feeling B, Checkpoint Charlie, Dead Kennedys, Sugarcubes, Depeche Mode “Black celebration”, Duran Duran “Arena”, The Cure “Kiss me“ und und und …
“Wann” und vom Gefühl her “wie” war dein erster Mix? „Der erster Mix war Oktober 1991, etwas holprig. Damals im Kassablanca Jena Villengang hinter rostigen Gitterstäben und meine in einer Einkaufstüte mitgebrachten Platten (20 Stück) habe ich dann in einer Stunde vor 15 Leuten aufgelegt – mein Sprung in’s kalte Wasser. Auf meinen Berlin-Besuchen habe ich dann im Tresor, Planet & Walfisch meine DJ Auflegetechnik abgeguckt.“
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Noch immer eine meiner Lieblingsdokumentationen, wenn es um Zeitgeschichte zum Thema Techno und den damit verbundenen Ansichten und Motivationen geht. Explizit werden die “Leader” und auch “Outsider” in einer guten Stunde vorgestellt. Künstler die vorher keine Interviews gaben kommen zu Wort, wie z.B. Aphex Twin, Autechre, Juan Atkins, Kevin Saunderson, LFO, Underworld und und und… Die Liste ist lang und die Sichtweisen der Künstler sind spannend. In der damals von arte beauftragten Doku wird nichts beschönigt, eher real dargestellt. Über 15 Jahre sind inzwischen vergangen, neue “Macher” und Künstler kommen und gehen – einige bleiben! Doch wenn ich diese Bilder sehe, denke ich an einen versunkenen Schatz, der immer wieder gerne ausgegraben werden möchte. toci
Radio Soulwax pres. THIS IS BELGIUM PART ONE: NEW BEAT – der Mix zur gleichnamigen Musikbewegung Ende der 80er. Eine Parallelbewegung zur europäischen Acid-House-Welle, genauer gesagt 1988 in Belgien entstanden. Oder wie auch Tanith formuliert “…irgendwie ne Mischung aus EBM, Industrial und Acid-Lines, die perfekt in meine damaligen Sets passten. Agressiver als House und samplingbasierter als Acid und nicht zu vergessen, der Vorläufer dessen was dann Anfang der 90er Belgien Techno werden sollte.”
Der Legende nach wurde New Beat von dem belgischen DJ Marc Grouls erfunden, als er versehentlich die (bereits 1986 aufgenommene) Single „Flesh“ der belgischen Synth-Rock- und EBM-Formation A Split-Second mit 33 statt 45/min abgespielte. Das bewusst langsamere Abspielen von 45er Singles und Maxi-Singles verbreitete sich schnell in der belgischen Club-Szene und der schwerfällige New Beat wurde so zu einem Gegentrend zur damals bereits populären Acid-House-Welle. Geniesst den 1-stündigen Mix, und bitte mal “laut” aufdrehen!
Auf in’s neue Jahr mit “Aus Liebe zur Musik” wie gehabt in Jena-City. Am Freitag, den 27. Januar 2012 legen der Ari, Tex Pantalow und Douglas “Gigolo” Greed auf – bis die ersten Lichtstrahlen den dunklen Ort erhellen.
Einen Vorgeschmack des Herren Tex Pantalow in da Mix, auf gehts und mal reingehört:
Ein nahezu Weihnachtlicher Erlebnissbericht von Douglas Greeds erstem Auswärtsgig:
„Mein erster Auswärtsgig“ oder „Mein schlimmstes Weihnachtserlebnis“
Ich hatte zur Weihnachtszeit meinen ersten richtigen Auswärtsgig. Jung, 19 und faltenlos, brodelte mein Kopf tagelang vor Aufregung über diese bevorstehende Reifeprüfung. Endlich DJ, endlich von überregionaler Bedeutung, endlich Rock’n'Roll – ohne Rock! Im Kopf studierte ich Übergänge und vor dem Spiegel probte ich ekstatische Gesichtsausdrücke, Hüftmoves und Frisuren. Ich wollte beeindrucken, wollte Fans gewinnen, wollte jungen Frauen Herzen und Hymen brechen.
Ich war die ganze Woche aufgeregt und ohne festen Stuhlgang. Dies bekam mir nicht gut und so saß ich schließlich Samstag, von drückendem Fieber angefressen, im ICE Richtung Abenteuer. Der Weihnachtsgeist war bereits vor mir im ICE.