2016
24.06


Yeah > Piano, Breaks und ein klassischer Vorwärtsbeat > ganz einfache Mischung. Wir feiern gerade “innerlich” mit einem dicken Grinsen, das unheimlich gute Oldschool Set von Mark Archer aka Altern8. Aufgenommen im englischen Nottingham, spürt man regelrecht die Energie, die noch heute von den Tracks ausgeht. Dicken Daumen nach oben!
Das Set kann man hier downloaden. Viel Spaß!

2016
16.06

Schönes Zeitdokument. Die Frankfurt Posse auf dem Weg nach Berlin zur Loveparade im Jahr 1992. Der junge Sven Väth ist bestens ausgerüstet mit Wasserspritzpistole und man sieht in einigen Sequenzen auch den jungen DJ Ata (damals noch mit langen Haaren), sowie der legendäre Frankfurter DJ Dag. Gefeiert wurde ohne Selfies und “Klimbim”. Am Abend ging es dann in die Panzerhalle, Berlin Adlershof (Damals noch Treptow, ca. 2007 abgerissen). Authentische Bilder aus dem letzten Jahrtausend.

Danke an electronic beats für’s Entdecken!

2016
09.06

Der Tresor feiert 25 Jahre. Wir sagen Glückwunsch und Respekt! Vom 21.–24.Juli 2016 findet in den Räumlichkeiten des Kraftwerk Berlins, das viertägige Tresor Festival mit führenden Acts – die die 25jährige Tresor-Geschichte geprägt haben – statt. Wir sind wirklich baff wer alles dabei ist. Ein kleiner Auszug gefällig, bitte schön: Juan Atkins, Arpanet – live, DJ Pete, Sleeparchive, Mike Dehnert – live, DJ Stingray, DBX – live, Robert Hood, Blake Baxter und und und…

Hier findet ihr das komplette Programm inklusive Ticketvorverkauf.

2016
18.05

Clé – ein treuer Begleiter und Bekannter seit vielen Jahren, ist schon seit geraumer Zeit mit Eva Be als LoYoTo gemeinsam musikalisch unterwegs und beide haben ein sehr schönes Interview gegeben, deren Gedanken wir teilen und zum Teil selbst miterlebt haben. Lest selbst >

Besonders Clé ist unserem Blog sehr verwurzelt, war er doch einer der ersten, den wir damals nach seinen 10 ultimativen Rave Tracks befragten. Das Bild (man beachte den limitierten Rave Strikes Back Button) wurde 2004 auf dem Melt-Festival aufgenommen, einer der letzten Märtini Brös Auftritte.

Als LoYoTo haben Clé und Eva ausgiebige Auftritte im Hier und Jetzt erlebt, und wir hoffen natürlich, beide dieses Jahr wieder am Strand 22 in Jena erleben zu dürfen. Seit nunmehr schon vier Jahren ist Clé regelmäßiger Gast im Kleinod an der Saale. Eine musikalische Reise mit den beiden könnt ihr im nachfolgenden Mix unternehmen. Viel Spaß.

2016
09.05

Hört selbst mal rein und spürt nur einige Minuten der ekstatischen Nacht am 5.3.2016 im Kassablanca Jena. Nach DJ Tanith stieg der Recorder irgendwann aus, aber diejenigen die da waren, wissen was ich meine :-)

2016
29.04

Ostern, what…?
Im besagten Zeitraum findet jährlich in der Nähe von Apolda eine kleine aber feine Party mit dem Codewort OSTERN DIGITAL statt, und dieses Jahr kam ich endlich in den Genuß, selbige zu besuchen. Los gings mit DJ Mikk in Richtung Oßmannstedt zur anfänglich schwer auffindbaren Location, die wir dann durch die Kennzeichnung von “bunten Luftballons am Straßenrand” zum Glück rechtzeitig fanden. Von außen eine unscheinbare Gartenlaube, entpuppte sich drin ein heißer Kessel Buntes im Ambiente einer rustikalen Gaststätte. Techno trifft auf Kneipe, klar, Turntable auf die Theke gestellt und los gings. Nebelschwaden zogen sich durch den Raum und eigens angebrachte Leuchtkästen erhellten die Tänzer im Glanz einer unbeschreiblichen Nacht. Es finden in Thüringen unzählige Parties statt, doch keine hallte bei mir noch solange im Kopf nach. An einem ruhigen Apriltag schnappten wir uns Martin Hering alias Mahé und befragten ihn zum Konzept.

OsternDigitalMahé, wie kommt das “digital” in den Namen?

Der Begriff OSTERN DIGITAL wurde ehrlich gesagt “irgendwann” von “irgendjemanden” mal ausgesprochen und von der Allgemeinheit für gut befunden. Damals spielte der Begriff „Digital“ für uns nicht die Rolle im Sinne von Digital oder Vinyl. Heute sehen wir es ironisch, dass eine Veranstaltung, welche ausschließlich mit dem Medium Vinyl funktioniert, den Namen Digital publiziert.

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2016
22.04

Danke auch an die Groove für das interessante Interview mit ihm.
Am 28.05. ist er übrigens zu Gast in der Distillery Leipzig.

2016
22.03

Zuhause beim Aufräumen fand Paul Woolford dieses alte Tape mit Mitschnitten von Aphex Twin und wir sind heilfroh das er es für die Nachwelt digitalisiert hat. Die Magie der Aphex Twin Klassiker läßt unzweifelhaft erkennen, das sie auch noch bis heute anhält. Schönster Moment: die trockene Stimme John Peels, die kurz und prägnant Blue Calx sagt.

Einige Jahre später, im Jahre 1999, machte sich John Peel im Rahmen seiner Channel 4 Show “Sounds of the Suburbs” mit seinem Mercedes 190 auf den Weg nach Cornwall, um Luke Vibert und Richard D. James persönlich zwischen alten Ruinen der südenglischen Landschaft anzutreffen.

2016
06.03

Electronic Beats kündigt für Ende März ein neues Buch an, welches unseren Fokus trifft. 313ONELOVE ist eine Hommage an Detroit mit Fotografien von Marie Staggat. Der Untertitel “A Love Affair with Electronic Music from Detroit” verrät zugleich um was es geht: zeitlose Aufnahmen von Künstlern, welche die Motor City prägten. Die dazugehörige Releaseparty findet am 31. März im Tresor Berlin mit Timeline (UR, Detroit) und T.Linder (Detroit) statt.

2016
03.03

T wie Tanith und wie Techno zugleich. DJ Anfänge im Jugendclub Alzey, jeden Freitag gabs Punk von ihm, was nicht unbedingt im Interesse der Veranstalter-Hippies lag. 1984 der Umzug nach Wiesbaden, dort Dienstags Industrial-Nacht Exzess. 1988 nach dem Umzug nach Berlin, als Gast auf den ersten Acidhouse-Parties im Berliner Tempodrom oder in der Turbine, dann das Berlin-Debut im alten UFO in der Köpenicker Straße. 1989 Tanith macht “Cyberspace”, seine erste eigene Nacht, im UFO in Schöneberg. Im gleichen Jahr dejayed er auf den Tekknozid- Parties, veranstaltet von XDP Wolle Neugebauer. Und so weiter und sofort… Wir sprachen mit Tanith, der auch am 5.3.2016 unser Gast im Kassablanca Jena sein wird. Viel Spaß beim Lesen.

tanithTanith, woher kam schon früh bei dir das Interesse für Cyberspace und die damit verbundene elektronische Musik. Gab es da ein “Aha-Erlebnis“?

Das Interesse für Elektronische Musik fing bei mir schon Ende der 70er/Anfang der 80er mit so Sachen wie Throbbing Gristle, Cabaret Voltaire, Skinny Puppy an. Dann kam Cyberpunk in Form von Literatur Mitte der 80er Jahre dazu. Also so ein richtiges “Aha Erlebnis” kann ich da nicht bieten, das morphte halt alles so zusammen und spätestens ab Acid war das dann auch richtig rund, also Cyberpunk lesen und per Walkman neueste Acidtapes hören, das war so Zukunft und Cyberspace wie ich mir das immer gewünscht hatte.

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