2019
15.01

F.Laus, diesen Namen solltet ihr euch vormerken. Ein Jenenser, der schon lange dem Trance in früheren Zeiten und gegenwärtigen Acid mit allerlei flächigen Techno verfallen ist. Wir haben für Euch mal einen seiner schönen Flashbacks Mixe ausgegraben. Ein Déjà-vu ist garantiert. Wer Fischi alias F.Laus auch mal live hinter den Decks erleben möchte, der komme am 18.01.2019 in den AUS LIEBE ZUR MUSIK Keller, um einmal tief im Gewölbe unter der Erde den Sound einzuatmen.

2019
03.01

Zirka 1990 ging es so richtig los und zwar mit Rave, einer ganzen Kultur samt urbanen Lebensgefühl, welches sich unaufhaltsam in Ost und West entwickelte und bis heute seine Blüten treibt. Wir fröhnen frenetisch dieser Feierkultur als Sammelsurium, die Ende der 80er mit Techno & House als eine Art musikalischen Nullpunkt entstand.

Am 09.02.2019 startet im Charles Bronson nun die Rave-Rakete als Veranstaltung. Es geht aber nicht nur darum, die Vergangenheit lebendig zu machen und zeigen was damals war, auch wollen wir etwas Neues schaffen und Verstaubtes nach vorne holen. Dazu laden wir uns mit Tanith einen der ersten Berliner Protagonisten dieser Zeit ein, der es mit Neugierde schafft – damals wie auch heute – musikalisch zu verbinden. Sein Camouflage-Look galt in den 90ern als Markenzeichen. Als Resident DJ der Tekknozid-Partys spürt man in seinen Sets die Urkraft des Techno-Motors und die Energie sich dazu bewegen zu müssen. Den Support übernimmt Igor Schober alias 12inchkid aus Jena, der 100% straight Techno mit einem Hauch Industrial verknüpft.

Wie in den 90ern üblich, wird es einen traditionell, alternativen Ambient-Chill-Out Floor geben, um Hirn, Seele und Gebein etwas Urlaub vom Ich zu geben. Kuratiert von Inannia, dem Macher der „Rave Strikes Back“ Philosophie und Oliver Goldt. Auf dieser Feier seit Ihr –on fire–! Rave strikes back!

2018
16.12

2018
29.11

Wenn man über Menschen mit „Herz & Seele“ spricht, findet man nicht mehr viele in dieser zerrüttenden Welt. Wie man weiß, haben sich auch einige neue Veränderungen in der Musik- und Technoszene ergeben. Voila, hier mal ein tiefgreifendes Interview mit Mike, Carola & Dimitri.

In der erst kürzlich erschienenen Ausgabe des Red Bull Talks waren drei Mitstreiter zu Gast, die maßgeblich an der Entwicklung von Techno in den 90ern beteiligt waren. Menschen, die bereit waren Risiken einzugehen und Ideale verfolgten, die in ihrer Zeit zuerst auf Mißverständnis und dann auf Akzeptanz stießen. Die Achse Berlin-Detroit spielte dabei eine große Rolle. Besonders ist hierbei „Mad“ Mike Banks zu erwähnen, der von Anfang an eine klare Stellungnahme propagierte, sich nicht vereinnahmen zu lassen und relativ „independent“ mit Musik und deren Kultur agieren soll. Banks ist es wichtig, dass die Käufer der Musikveröffentlichungen die dahintersteckende Philosophie, sowie Techno als Kunstform begreifen. Seit dem Ausstieg von Jeff Mills und Robert Hood im Jahr 1992 betreibt Mike Banks als einziges Gründungsmitglied Underground Resistance weiter fort (zusammen mit einigen neueren Mitgliedern). Nach all den Jahren ist es erfrischend anzusehen, das Mike Banks seine Ideale nicht aufgegeben hat.

Die zweistündige Talkrunde ist insofern interessant, zeigt sie doch Visionen und neuartige Ansätze, wie etwa das Fundraising Projekt von Dimitri Hegemann & Mike Banks. Ein Ansatz ist dabei, junge Leute zu motivieren, indem man ihnen Venues und Orte bereitstellt, in denen sie sich frei entfalten können. Parallelen zur Historie von Techno sind auch da sichtbar, entwickelte man schon damals Ideen an frei zugänglichen Orten, um eigene Parties und Labels aufzubauen.

Danke Mike & Dimitri & Carola für fesselnde Aussagen und wegweisende Horizonte!

Mehr Infos >

2018
19.11

Zum Vergleich mal: Josh Wink @ Mayday 1995 >

2018
14.11

2018
24.10

2018
18.10

„THE QUEST: Auf dem Weg nach Amerika gerieten auf einem Schiff schwangere weibliche Sklaven über Bord und gebahren in der tiefen See Kinder, die ganz außergewöhnlich fähige Kreaturen weitab der Menschheit waren. Die „Drexciyaner“ hatten schon im Mutterleib gelernt, flüssigen Wasserstoff zu atmen. Mit Drexciya entstand eine afrofuturistische Utopie und zugleich ein elektronisches Oeuvre, das bis heute nachhallt und auf das sich viele andere Künstler beziehen.“

Mystische Stories ranken sich seit Jahren um das musikalische Projektduo DREXCIYA von James Stinson und Gerald Donald. Zwischen 1992 und 2002 veröffentlichte das Duo vier Alben und rund ein Dutzend Maxis auf den renommierten Labels Underground Resistance, Warp, Tresor und Clone.

2018
21.09

Genau vor einer Woche fand im Berliner Funkhaus auf dem ehemaligen DT64 Rundfunkgelände ein sehr großes Aufeinandertreffen der wichtigsten DJ „Technosaurier“ statt. Arte.tv machte daraus ein umfangreiches Special und brachte einige Akteure direkt vor die Kamera und an das Mikro. Sehr interessante Einblicke und auch ein bischen wie „Schulfernsehen“ :-)

2018
10.09

Ein von uns entdeckter Blog Artikel aus dem Jahr 2014 zauberte kurzerhand den Glanz und schöne Erinnerungen an den damaligen ELASTIC Club in den Kopf. Unter der Headline „Die Party ist schon längst vorbei – nun wird die VEB Thalysia Elastic Luxus saniert“ kann man auf eindrucksvollen Bildern erkennen, wie sich das Gelände des damaligen Clubs in Connewitz verändert hat.

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