Wir sind noch geflasht! Von einem fulminanten Lo:topia Abend im Kassablanca zu Jena mit dem Gast aus Schmalkalden, Lowtec – Betreiber des Workshop Labels und alter Haudegen der Thüringer Elektronikszene. Was für ein ausgetüftelter Liveact und Science-Fiction-Electronic Musik auf hohem Niveau. Enjoy!
Anbei der komplette Livemitschnitt und Direktdownload hier. Danke geht auch raus an Paul Ormanns & Irks Üwel für den sagenhaften Techno-Support!
Kurz nachgefragt, und DJ Upstart antwortete sicher. Der Schriftsteller und Filmregisseur Alexander Kluge begab sich im Rahmen der 90er Sendereihe “Who is Who in Techno Culture” in das Ultraschall München und interviewte DJ Upstart. Durch Zufall entdeckten wir dieses Interview aus dem Jahre 1995, und faszinierend, wie subtil zum Teil die Fragestellungen mit den dazugehörigen Antworten waren. “…also Techno hat die Schallplatte wieder eingeführt?”. Erwähnt werden muss auch der Teil, als Upstart dann “Ambient” erklärt. Danke, Upstart!
Was für ein Wochenende! Der Samstag, 20.04.2013 steht im Zeichen des Recordstoredays weltweit. Aktionen und Wiederbesinnung der Schallplatte als Tonträger. Wir finden es super und möchten Euch gleich an dieser Stelle ein paar gute Tipps geben, was an diesen Tag in Jena & Umgebung stattfindet.
Zum einen veranstaltet der Jenaer Fatplastics Recordstore ab Mittags unter dem Motto “Wir feiern och!” eine kleine Feier mit feinster Musika von DJ unbekannt und Thüringer kalte und warme Platten für den Hunger. Zudem klopft der Buschfunk: es werden einige Extraveröffentlichungen aus dem Indie & Elektronikbereich an diesem Tag auf Vinyl erscheinen. Ein kleiner Vorgeschmack hier.
Abends kann man dann mehrere gute Locations aufsuchen, Andreas Gehm (Mathematics, Rush Hour) zelebriert einen Liveact geballt von der Roland Maschine im Rahmen des ETK mit Sneaker im Cafe Wagner zu Jena. Weiter gehts mit Knallpuffpeng – im Weimarer Gaswerk tritt das Penglomerat in DJ Erscheinung mit Dave Aju, Brause Udo, Michal Zietara, Iknaz, Irgendherr & Knoude uvm.! Macht das Beste draus.
Heute (Samstag) Abend ab 23:00 Uhr. Treffpunkt Tram M4 Hufelandstr. – ihr werdet abgeholt.
Mehr Infos hier: www.bunker.proud.de oder www.abendleiter.de
Studio K7 präsentierte und produzierte diese 60-minütige Dokumentation “The Parade Documentary”, unterlegt mit einem Soundtrack made by Kid Paul. Das diese Parade 1995 ein Wendepunkt einläutete, konnte man auch an einem Kommentar entnehmen: “Der Kurfürstendamm muss erweitert werden, weil so geht das wirklich nicht…”
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Anzumerken wäre aber auch noch, das die gezeigten Bilder von 1994 sind, weil die VÖ zur Love Parade 95 stattfand und nicht danach. Danke auch an Tanith, der wiederum postete: “Es war aber auch die erste Loveparade die so richtig behördenmäßig eingeschnürt wurde, so konnte mein Wagen z.B. wegen 10 cm Überbreite nicht mitfahren.”
Tanith wieder und wieder und wieder. Da ist er nun schon auf’s Land gezogen, wird aber nicht ruhiger und gesetzter. Im Gegenteil, einfach mal gekramt in alten Archiven, lässt er hier die Hauspeitsche raus – und sowas von aufwühlend und grandios. Please listen careful!
Es schlummern doch noch in den Untiefen des www ein paar Fundgruben, die man erst zufällig über Querlinks bei discogs entdeckt. In diesem Falle auch “tursa” – eine kleine feine Portalseite im Look & Feel der 90er und den Anfangstagen von HTML. Ihr findet auf dieser Seite umfangreiche Biografien und fast nahezu vollständige Discografien von Cosmic Baby, Sven Väth, Mijk van Dijk, Hardfloor, Alter Ego sowie unzählige Sideprojects. Wir waren baff wie genau und sorgfältig das alles aufbereitet ist. Besondere Erwähnung an dieser Stelle sind die Artistfotos aus den Anfangstagen von Techno in Deutschland.
Schaut mal rein: www.tursa.de