2018
08.08

Aus einem ursprünglich von Daniel Pflumm entdeckten Raum in der damaligen Mauerstraße 15 in Berlin, entwickelte sich 1995 das Label ELEKTRO Music Department. Den Club als Ort unter den Namen ELEKTRO gab es allerdings nur von 1992 bis Anfang 1995. Es kam erst einmal eine Bar rein, in der DJ-Tapes auf einem Ghettoblaster liefen. Am Anfang war das also eher alles LoFi, woraus dann später die Elektro Music Department-Idee mit dem Label entstanden ist.

Radikale Reduzierung der Tracks auf das Wesentliche war damals ein Markenzeichen des Labels. Die Musik wurde von Klaus Kotai und Mo Loschelder (Kotai + Mo) produziert. Klaus Kotai kam vom Label Disko B aus München dazu und mit ihm hat Mo auch das erste Mal im Studio zusammengearbeitet. Der visuelle und visionäre Künstler Daniel Pflumm erstellte das Artwork und produzierte für jede Veröffentlichung einen Videoclip. Ein besonderes Gimmick darin war das Einblenden von Telefonnummern damaliger Künstler. Eine interessante Radiosendung auf reboot.fm mit Mo Loscheider reflektiert nun noch einmal die Zeit, wie alles begann.

Interessanterweise haben die DJs im Club ELEKTRO umsonst aufgelegt. Leute wie Rok, DJ Hell oder Cristian Vogel waren dabei und Jimi Tenor hat auf seiner Orgel rumgespielt. Bemerkenswert ist, das Mika Vainio in einem älteren Interview sagte, das die Inspiration zur Namensgebung seines früheren Musikprojektes PANASONIC (mit Ilpo Väisänen), den eigentlichen Ursprung im ELEKTRO hatte.

Ilpo und ich waren mal vor einigen Jahren in diesem winzigen Club namens Elektro, und der hatte so ein Panasonic-Schild rumstehen. Das haben wir gesehen und gedacht: guter Name. Schließlich ist dann auch das Elektro umgezogen und hat sich fortan ebenfalls Panasonic genannt.

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2018
23.07

Wahrhaftig, it’s reality. Am 20 Juli 2018 (21:50 local time) ließ die Band Kraftwerk den ESA Astronauten Alexander Gerst vor 7500 Besuchern des Jazz Open Festival in Stuttgart auf einen Screen auftauchen – live von der International Space Station. Ralf Hütter und Alexander spielten eine spezielle Version des Tracks „Spacelab“ und dazu spielte Alexander einige musikalische Partituren mit einem virtuellen Tablet Synthesizer an Board. Outstanding!

Danke Kraftwerk für diesen entscheidenden Schritt gen SPACE.

2018
09.07

Es gibt Sets, die hat man nicht persönlich miterlebt, doch beim nachträglichen Entdecken in der Fundgrube „Internet“ ist man baff vor Druck, Energie und Lebensfreude, die wie in diesem Fall Herr Helmut Geier alias DJ Hell gekonnt auf die Tanzfläche umsetzt. Ein Bomben Set! Und besonders intensiv ist die Neonröhren Anordnung im besagten Warehouse.
Danke an das Komiks Prag. Enjoy!

2018
25.06

2018
18.06

It was 4AM in late-September in São Paulo…
Beim Lesen des Artikels fühlt man sich zurückversetzt in die Entstehungszeit von Techno in den 90ern. In Brasilien ergreifen junge Leute Verantwortung und starten illegale Parties in alten Zugstationen und ausserhalb von Städten. Das female Dj Collective Mamba Negra bezieht Stellung und möchte mit einem „Afrobrazilian-influenced Techno“ Zeichen setzen. Ein interessanter Artikel über eine Gegenwart, die sich wieder frisch anfühlt.

And people don’t have money to spend 15 Reis on a beer, and people can’t afford to get into a club to listen to music. We’re for the people that helped to build this [underground] electronic culture in São Paulo. We have to get out of Facebook because Facebook is like the police.

2018
10.06

Wir können getrost sagen: DAS WIRD EIN BOMBENGIG IN SACHEN „ACID“, denn Andy Jenkinson wird am 15. Juni 2018 dem Leipziger IFZ einen musikalischen Besuch abstatten und Euch in den Rephlex-Sound-Orbit entführen. Andy, Insidern bekannt auch als leiblicher Bruder von Tom Jenkinson alias Squarepusher, wird einen außergewöhnlichen Liveact darbieten, sind doch seine Auftritte immer Garant für Extase und Wahnsinn. Wir freuen uns, besonders auch auf Tiny und Filburt.

Fr.15.06.2018 im ifz Leipzig
CEEPHAX ACID CREW (REPHLEX, PLANET MU, London)
FILBURT (PERMANENT VACATION, Leipzig)
TINY (DISCO DILETTANTE, Dresden)
WIFI ON ICE

2018
29.05

Es gibt solche Abende und es gibt jene Abende, wo allein die Ankündigung des Lineups hohe Erwartungen schüren. Wir möchten aus tiefstem Herzen zu Euch sprechen und empfehlen diesen Samstag am 02.06.2018 im Tresor vorbeizuschauen, wenn sich die Herren DJ Skurge, Alan Oldham, Eddie Fowlkes aus Motor City und Mark Ernestus „himself“ die Ehre hinter den Plattentellern und Endgeräten geben. Besonders darf man auf John E. Collins gespannt sein, der in den 80er Jahren neben Jeff Mills, Resident im Detroiter Club Cheeks war. Kurz danach begann er seine eigene Radiosendung auf lokalen Sendern wie WJLB FM 98 zu moderieren, welcher in der Szene bekannt für seine Friday Mix Show mit Electrifying Mojo war.

Begleitend zum Festival “Detroit – Berlin: One Circle“ ist eine neue Ausgabe der HAU Publikationsreihe erschienen, die viele Querverweise auf den Ursprung der kulturellen Städte Beziehung Detroit – Berlin bietet:
HAU-Publikation: Detroit – Berlin: One Circle >

2018
17.05

Immer wieder erstaunlich was das Internet ausspuckt wenn man in die Vergangenheit schaut – so auch ein Livemitschnitt aus dem Jahr 2002. Das dreistündige Video von Mills DJing auf einer der „Wire“-Parties in der Saitama Super Arena in Saitama, Japan. Der Veranstaltungsort ist ein 36.000 Personen fassender Raum, der als eine der größten Indoor-Sportanlagen der Welt gilt.
[ Electronic Beats ]

2018
04.05

Zwei Helden unserer Jugend vereint in einem DJ Mix, CJ Bolland und Olivier Abbeloos alias T99 im „The Sound of Belgium“ Boiler Room DJ Set. Augen zu und „be lost on the dancefloor“.
[ Soundcloud ]

2018
03.05