2021
02.26

1992 im Radio auf DT64. Cosmic Baby als Gast der damaligen Kultsendung. Sehr schöne Anekdoten, über die Harald damals berichtete. Angefangen von frühen Kindheitserinnerungen als Schülersprecher, sein erstes SCHIMMEL Klavier für 4000 DM, Matchboxes und die frühe Jugend in Nürnberg. Ein klarer Ausspruch von ihm inklusive: „Die HOUSE Familie hat sich erweitert. Es kann nur ein Miteinander geben“.

2021
02.09

Selten liest man ein zeitgemäß treffendes und ehrliches Interview eines Musikers – Gabor Schablitzki alias Robag Wruhme blickte auf seine Anfangstage elektronischer Musik im beschaulichen Jena zurück.

»Wir versuchten, eine komplette Dekade irgendwie auszuradieren. Die existierte nicht mehr. Oder man musste vorsichtig sein, wie man erzählt, dass man aus Ostdeutschland kommt. Es war alles sehr seltsam und hat vielleicht stärker dazu geführt zu rebellieren, als wenn man anders, ohne Mauerfall aufgewachsen wäre. Aber 30 Jahre nach der Wiedervereinigung haben wir immer noch damit zu tun, dass gegenüber Ostdeutschland so eine tiefe Abneigung verbreitet wird.«

Persönlich trafen wir uns auf gemeinsamen Weggabelungen Mitte 90 im Kassablanca Jena und hatten dazu unzählig lange Gespräche und gemeinsame Ambient & Chill-Out Auflegesessions. Ein Danke nochmal an Robag Wruhme für die Reflektion und Christian Gesellmann für die guten Fragen. Auf dem Bild (oben) sieht man übrigens Gabor mit Ausblick auf die Bergüner Bergwelt. Im Angesicht dessen ist dieser Track entstanden, den man auf dieser raren WB 12inch findet.

Toci
Bild: Robag @ Bergün (CH) ©tociwashere 2004

2021
02.02

Macht Euch bereit für einen Trip in die 90s nach Belgien. Frühe Aufnahmen aus dem Cafe d’Anvers (Antwerpen), Fuse (Brüssel) und Cherry Moon (Lokeren) mit allen wichtigen Vertetern der damaligen Zeit. Inklusive eines raren Interviews mit dem damaligen R&S Label und Apollo Ambient Founder Renaat Vandepapeliere.

2020
12.27

It was a pleasure …
Am Ende des Jahres luden wir uns Terrible alias ESO alias Jörg Henning in die letzte FONIA Radioshow 2020 ein. Im Interview sprachen wir über seine musikalische Leidenschaft Ambient, erinnerten uns an frühere Berlintage und im Finale legte ESO noch ein paar Klassiker auf. Tune in!

Zum Albumrelease „Am, auf und im Wasser“ vor einem Monat führten wir auch mit ESO ein Interview Talk in unserem Blog auf Augenhöhe. Check this.

2020
12.13
jetpilot

An einem unscheinbaren Samstag Nachmittag vollzog sich ein Wiedersehen mit RAVE-Geschichte. Jetpilot aka ZIL-157 landete im Jenaer Schillergäßchen aus einer fast vergessenen Zeit und stieg mit diversen Mode Accessoires, Lieblingsplatten und einem Thüringer Flyerkonvolut aus seinem Raumgleiter.

Er hinterließ uns folgende Nachricht: »… aus der Thüringer Provinz kommend, war Berlin für uns immer die 5. Galaxie. Unserem Pilotenvorbild Kid Paul verdanken wir den ausgiebigen Exzess und die vielen schönen gemeinsamen Stunden auf der Tanzfläche.«
Danke, euer Jetpilot ZIL-157.

Die 10 schönsten RAVE Tracks vom Jetpiloten könnt ihr hier nachlesen »
Ein Dank geht auch an das Fatplastics in Jena für die Gastfreundschaft.
Bilder: ©tociwashere 2020

2020
12.08

DJ Foch war mit DJ Mikk zusammen einer der ersten DJs, der Techno 1991 im beschaulichen Jena drehte und damit diese neuartigen Klänge in unsere Saalestadt hereinspülte. Das Kassablanca Jena im damaligen Villengang war erste Anlaufstation für Techno & House. Nächstes Jahr feiert man in Jena 30 Jahre Techno & House, man darf gespannt sein. Hier ein echter CLASSICS Mix von ihm.

2020
12.05

Bei einem Rave in den 90s in Jena habe ich damals gesehen, wie DJ Rok scratchte. Das war etwas, von dem ich bisher nur gehört habe. Foch, Mikk und ihre Freunde spielten Green Velvet, Dance Mania, DBX, Josh Wink, Joey Beltram, Neil Landstrumm. Das prägt meinen Geschmack von hochwertigem Techno & House bis heute. Dieser Einfluss von damals wird mir nicht vorenthalten bleiben.

flyerNeulich kam Post aus dem Dresdner Uncanny Valley und wir staunten nicht schlecht von Sneaker zu lesen, der uns aus den Jenaer Anfangstagen der früheren Rave Kultur ein Begriff war. Ein frisches Interview über Einflüße, Obertöne und offensichtlich harte DJ Übergänge. Ein kleines Feature über ihn in der Rubrik „Mein schönster Rave“ gab es auf unserem Blog.

Seit geraumer Zeit produziert er eigene Tracks, Edits & EPs, die eine kleine Huldigung an vergessene Zeiten hervorrufen: „Für mich gibt es nicht das Original. Alles hat sich aus Inspiration & Kreativität entwickelt. Nach vielen Generationen sind die Spuren gar nicht mehr zu erahnen. Sie sind inhärent und darüber hinaus müssen sie nicht unbedingt als zitiertes Wissen von Bedeutung sein, um die Zukunft zu gestalten.“

2020
11.16

ESO steht für „Das Elektronische Schwingkreis Orchester“ und ist ein neues spannendes Musikprojekt des Komponisten, Musikproduzenten, Bassisten & DJs Jörg Henning (Terri Belle) und des Mix- und Mastering Engineers Frederic Stader (DJ Maxximus) aus Berlin. Heute wurde das Album „Am, auf und im Wasser“ veröffentlicht und ich traf mich an einem Ort der Stille mit Jörg Henning, um ihn ein paar Fragen zum Album zu stellen.

terribleSehr klassisch entspringt der Sound wie aus einer Quelle. Etwas beseeltes, locker anmutend wie schwebendes Material, kurzum: Musik wie fließendes Wasser. Die Titelnamen der Tracks haben auch einschließlich alle mit dem Element Wasser zu tun. Deine Beziehung zu diesem Element scheint sehr ausgeprägt zu sein, woher resultiert das?

Das ist natürlich das Resultat eiskalter Berechnung, Wasser ist ein ähnlich omnipräsentes Thema wie die Liebe, damit kann einfach fast jeder Mensch etwas anfangen. Aber im Ernst: Ich wohne am Fluß, das macht schon was mit einem. Am anderen Ufer gleich gegenüber ist ein Park, jeden Tag zieht es die Leute dort ans Ufer, Menschen treiben Sport, spazieren, lesen oder sitzen einfach nur am Wasser, alle suchen die Nähe zum Fluss. Ich denke nicht, dass meine Beziehung da besonders ist, es ist einfach ein ganz natürlicher Instinkt, es fühlt sich lebendig und gut an.

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2020
11.08

Seltenes Caspar Pound Interview – bekannt auch als The Hypnotist und Gründer von Rising High Records – zusammen mit Colin Faver auf KISS FM London. Das Label Rising High wurde 1991 in London gegründet, spezialisiert auf Techno und bekannt für seine hochkarätigen Ambient Chillout Releases. Erster Charterfolg war dann auch gleich Homeboy, a Hippie and a Funki Dredd von Total Confusion. Wir sind Fans der ersten Stunde! R.I.P. Caspar 2004. See ya in Heaven*

2020
10.21
mikk

Treuhand Tech(kk)no im Eiermannbau Apolda ist die erste Station eines künstlerischen Rechercheprojektes in ganz Ostdeutschland. Die Ergebnisse werden als Installationen, Gespräche und DJ*Sets vom 29. – 31. Oktober 2020 präsentiert.

Im Erdgeschoss der ehemaligen Weberei Apolda lädt man am Freitag, den 30. Oktober, zur begehbar geloopten Installation sowie interessanten Gesprächen mit DJ*s aus vergangenen Zeiten! Ab 18 Uhr sind OPEN TURNTABLES, d.h. bringt einfach Eure Techno Platten zum Auflegen mit. Wir freuen uns schon jetzt auf den musikalischen Gast DJ MIKK – ein Vorreiter, der exemplarisch für den Thüringer Techno & House Sound der 90er Jahre steht.